Askeria Wiki
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"Askeria: Hüter des Seelenfeuers" ist der zweite Band der insgesamt sieben Hauptbücher. Er erschien am 10.07.2020 im Selfpublishing und wird durch Nova MD vertrieben.[1] Der Band ist als Taschenbuch, eBook sowie exklusives Hardcover erhältlich.


Klappentext

„Kannst du dich daran erinnern, wie alles seinen Anfang nahm? Ich habe dich vergessen lassen, nur für einen Augenblick. Doch es hat ausgereicht, um dir die schöne Seite des Lebens zu zeigen. Was dich erwartet hätte, wärst du das andere Kind gewesen.“

Nach Soutas Geständnis ist für Piara nichts mehr wie zuvor. Entschlossen, das Schicksal zu wenden, unterstützt sie ihn und seine Freundin Lia bei einem waghalsigen Plan; ein Funken Hoffnung, der den beiden Geschwistern nach ihren Differenzen wieder ein gemeinsames Ziel vor Augen führt:

Das Seelenfeuer, welches Menschen und Ceri gleichermaßen innewohnt, gewährt zwei Vertrauten die Chance, sich auf ewig zu binden. Körper und Geist legen ihre Barrieren voreinander nieder und schnüren ein Band, das selbst den Tod überwindet. Den immensen Preis, den dieser Segen fordert, nimmt Souta bereitwillig in Kauf.

Durch Rigoras‘ Verschwinden und die Festnahme seines Vaters zeichnen sich ernste Konflikte im sonst so idyllischen Fayon ab. Und auch Lycenar wartet nicht länger in den Schatten darauf, dass das Blatt sich zu seinen Gunsten wendet. Stattdessen stößt er Piara in die offenen Arme der blutigen Sünde, die sie ihr ganzes Leben lang erwartet hat. Auf welch ungleichen Kampf sie und Souta sich eingelassen haben, zeigt sich ihnen jedoch erst, als sie ihrem Bruder wieder gegenüberstehen.[2]

Inhalt

Abschnitt 1: Flüstern

Rigoras

Der erste Abschnitt gibt einen Blick in Rigoras' Vergangenheit: Seine erste Begegnung mit Yrea, einer Souveränin der Ceri, in den Ostwäldern Myrefalls brachte ihm sein Mal ein. Yrea lockte ihn mit Versprechungen in seine Nähe, die sie seinen negativen Emotionen entnahm. Als einziger Sohn des obersten Clanführers war es Rigoras früh vorherbestimmt, eines Tages in dessen Fußstapfen zu treten, weshalb er bereits mit vier Jahren seine Grundausbildung hatte beginnen müssen. Während er sich also nach einer normalen Kindheit sehnte, nutzte Yrea diese Gelegenheit, um Rigoras zu zeichnen. Da er und Souta sich unerlaubterweise in die abgesperrten Ostwälder geschlichen hatten und bei der Suche nach ihnen Menschen ums Leben kamen, schob Rigoras die Schuld in einem Anflug von Panik auf seine jüngere Halbschwester Aerin, die ihnen gefolgt war. In einem späteren Kapitel des Abschnitts kommt es nach Jahren zu einem ersten Wiedersehen zwischen den beiden. Aerin wurde nach Rigoras' Aussage von Hattou aus der Provinz verbannt und musste ihr Dasein auf einer abgelegenen Insel im Süden verbringen, wo sie zunächst von der Bürgermeisterin und ihrer Familie aufgezogen wurde. Als Aerin mit knapp zwölf Jahren jedoch schwanger wurde, sperrte man sie und ihr Kind in den Leuchtturm der Insel, den sie fortan steuerte. Als Rigoras ihr wieder gegenübersteht und sieht, dass er eine Nichte hat, realisiert er erstmals, wie viel Leid seine damalige Lüge Aerin eingebracht hat. Da sein Vater abgesetzt wurde und auf seinen Prozess wartete, bietet er Aerin daher an, sie zurück nach Myrefall zu holen.

Die Idee dazu kam von Senia: Nachdem die Hochzeit der beiden offiziell annulliert wurde, versuchte Senia mit aller Kraft, Rigoras zu einer neuerlichen Heirat zu überreden. Man bezweifelte das Urteilsvermögen Hattou Clansbows, dessen Idee der Eheschluss der beiden gewesen ist. Da Rigoras sich weigert, ringt Senia ihm zumindest das Versprechen ab, wieder einmal nach Aerin zu sehen, damit sie seinen Platz als interimistische Clanführerin Fayons einnimmt, während er Piara, Souta und den anderen zur Hand geht.

Piara

Ihre Sorge um Souta und Rigoras beschert Piara einige schlaflose Nächte. Während ihr Bruder sich nur langsam von seinen Verletzungen erholt, befindet Rigoras sich immer noch in einer Art Koma. Sie erinnert sich an ihre letzte gemeinsame Nacht in Myrefall, was ihr jedoch nur mühsam gelingt, da Piara zu viel getrunken hatte.

Er legte seinen Kopf auf Piaras Schulter, wo er sanft ruhte und sich ihr die Nackenhaare aufstellten, als er ihr etwas ins Ohr flüsterte. Melodisch, fast schon wie ein Lied:

»Ich verschwinde, warum fällt mir das Atmen so schwer? Hier ist der Himmel, gelb, grün, grau und blau, wer weiß das schon so ganz genau? Meine Sorgen erdrücken mich, flüsternd, wenn ich einfach nur atme, vertraue und warte, kannst du mich hier finden? Hörst du sie? So klar und laut, versprechen dir, wonach du flehst. Wenn ich mich treiben lasse, in ihren süßen Lügen, hältst du mich fest und findest mich, egal wohin sie mich auch führen. Wenn sie dich auch holen, nach dir greifen, dich erdrücken. Ruf nur meinen Namen, auf ewig werde ich dich finden.«

Stumm blickte sie Rigo an, ihre Arme waren mit Gänsehaut überzogen. »Was ist das?«, fragte sie. »Heute Nacht lasse ich dich nirgendwohin gehen, keine Sorge.« Piara lächelte zufrieden. »Gerade jetzt bist du hier. Nur bei mir.«

»Ich weiß«, antwortete er. »Darum will ich, dass du mich hierhin zurückführst, falls ich jemals verschwinde. An diesen Ort, mit dir, in genau dieser Nacht, verstehst du?«

Sie schüttelte den Kopf. »Warum solltest du verschwinden?«

»Das von eben waren Auszüge aus uralten Gedichten. Mein Vater hatte ein paar davon in seinem Büro.« Das beantwortete ihre Frage nicht im Geringsten, doch Rigoras fuhr unbeirrt fort. »Piara, wir beide sind gezeichnet. Durch Ceri wie Yrea, der ich diese Narbe verdanke. Sie haftet wie ein Schatten an mir seit jenem Tag, und ich habe Angst, dass sie mich zu sich ruft. Wenn ich mein Unglück erst begreife und fort von dir muss, verstehst du? Sie ist mächtig, Dieses Wesen, mit dem ich verbunden bin, es spürt meine Ängste und Sorgen. Und dir kann dasselbe passieren.«

Da wurde sie hellhörig. »Spricht sie zu dir?«, fragte sie und dachte zurück an ihre Begegnung in der Wüste.

»Ich glaube schon. Ich weiß es nicht. Aber ich will, dass wir uns hier und jetzt etwas versprechen.«[3]

Nachdem sie sich wieder an ihr Versprechen erinnern konnte, beginnt sie, zu Rigoras zu sprechen und sie an ihre gemeinsame Zeit zu erinnern. Dadurch beginnt sein Geist, der immer noch in Vahel gefangen ist, zu rebellieren und findet wieder zu seinem Körper. Als er aufwacht, scheint das Glück der beiden für einen Moment greifbar.

Piara versucht fortlaufend, sich mit Soutas Plan, Ineas durch den Vollzug ihrer Sünde zurückzubringen, zu arrangieren. Gleichzeitig fürchtet sie sich vor der Macht seiner Blutmagie, weil sie ihn fast das Leben gekostet hätte. Sie freundet sich immer mehr mit seiner Partnerin Lia an, die ihr bald darauf offenbart, dass sie in Wahrheit eine Ceri ist. Ihre Blutmagie ermöglicht es ihr, eine menschliche Hülle zu tragen, wodurch sie sich in Askeria und Trissae frei bewegen kann. Bei ihrer Rückverwandlung stellt sich außerdem heraus, dass Lia und Souta ein gemeinsames Kind erwarten.

Gemeinsam mit Marleen, die aufgrund ihrer Wallfahrt immer noch in Trissae ist, begegnet sie an einem regnerischen Abend der Katze Barina wieder. Sie schien den ganzen Weg von Ascot in die Stadt gekommen zu sein und wird von Piara zurück zur Gilde gebracht und aufgepäppelt. Als Hattous Prozess unerwartet schnell voranschreitet und der Orden seine Hinrichtung beschließt, greift ihr Bruder jedoch abermals einen waghalsigen Plan auf.

Souta und Lia

Souta ist nach seiner Rettungsaktion in Vahel schwer verletzt und erholt sich nur schleppend. Er wird von Fieberträumen geplagt, während sein Körper gegen das ihm verabreichte Blut ankämpft. Als er sich endlich wieder erholt hat, beginnt er entgegen aller Ratschläge schnell wieder damit, zu trainieren. Er spürt, dass Piara sich von ihm distanziert, was Souta um ihre Beziehung zueinander fürchten lässt. Senia macht ihm gegenüber Andeutungen, dass Piara sich an Rigoras rangemacht hätte, was er zunächst jedoch belächelt. Als Souta aber erfährt, dass Rigoras und seine kleine Schwestrer während ihrer gemeinsamen Zeit in Myrefall tatsächlich zueinander gefunden haben und mehr als Freundschaft zwischen den beiden vorherrscht, verliert er die Nerven. Er verbietet Piara aufgrund des Altersunterschieds eine Beziehung zu Rigoras, beginnt jedoch bald darauf, sich ihr zu Liebe damit zu arrangieren, dass die beiden Gefühle füreinander hegen.

In mehreren Rückblicken erfährt man, dass Souta nach seiner Ankunft in Malluma wieder auf seinen Vater traf. Er war vor fünfzehn Jahren untergetaucht und nicht gestorben, wie er alle hatte glauben lassen. Drandon offenbart seinem Sohn, dass er die ganze Zeit über in Malluma gewesen ist, um nach einer Lösung für seine Kinder und die Welt zu suchen. Der Orden war drauf und dran gewesen, ihn hinzurichten, da er sich den Forschungsverboten widersetzte. Einzig Ineas war von seiner Mutter eingeweiht worden, dass ihr Vater in Malluma auf ihn wartete. Und wenn die Zeit reif wäre, sollte er zu ihm gehen.

Als Souta nach seiner langen Reise über das Ostmeer von alledem erfährt und sein Vater ihm außerdem ständig ins Wort fällt, läuft er davon. Getrieben von Schuldgefühlen, da er Piara allein gelassen hatte, und völliger Überforderung, gelangt er in den Hain der Satori, der eine Verbindung nach Vahel darstellt. Souta begegnet dort einer Schattengestalt seines Bruders, die ihn mit seiner schlimmsten Befürchtung konfrontiert: Ineas war es, der den Orden nach Piara geschickt hatte. Er offenbart Souta seine tiefe Abneigung Piara gegenüber, verschwindet jedoch, als Drandon auftaucht. Während sein Vater davon überzeugt ist, dass Soutas Begegnung mit Ineas bloß Einbildung war, ist er selbst sich nicht sicher.

Kurz nach seiner Ankunft in Vines trifft Souta auf Lia, die angehende Meisterin der Mallumagie. Die beiden teilen eine stille Faszination füreinander. Als die beiden wenige Tage später beginnen, gemeinsam an seiner Blutmagie zu arbeiten, stößt Souta immer wieder an seine psychischen Belastungsgrenzen.

Zurück in der Gegenwart erfährt auch Piara schließlich, dass der als N'dar bekannte Mensch, der mit Souta als Malluma gekommen ist, in Wahrheit ihr Vater ist. Drandon und Souta hecken einen Plan aus, um Hattou vor seiner Hinrichtung zu bewahren und beschließen, in das Gefängnis der Orohava einzubrechen.

Abschnitt 2: Blindes Vertrauen


Abschnitt 3: Seelenfeuer


Abschnitt 4: Das Monster, das ich rief

Trivia

  1. "Askeria: Hüter des Seelenfeuers" gewann 2020 den Tolino Media Award für das außergewöhnlichste und schönste Buchcover.[4]
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