Askeria Wiki
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Auf dem Planeten Xist existieren verschiedene Arten von Magie. Jede dieser Formen hängt mit einem der Monde zusammen, aus denen sie ihre Kraft beziehen.

Übersicht


Während Magiebegabte der Schulen Azethaneris' und Nervas hohes Ansehen in der Gesellschaft genießen, gelten Magier*innen "des roten Mondes" in Mitaeria als weitestgehend ausgestorben. Ihre Anwender*innen werden gefürchtet, die Magie selbst nur den Ceri zugeschrieben. Menschen, die über derartige Anlagen verfügen, werden vom Orden Corasils als Gefahr betrachtet und gejagt.

Menschen und Ceri werden mit der Anlage für eine der Magieschulen geboren oder bilden diese in jungen Jahren aus. Dabei kommen unterschiedliche Vererbungslehren zum Tragen sowie die Umgebung, in der ein Kind heranwächst. Näheres dazu ist in den jeweiligen Abschnitten beschrieben.

Azeth-Magie

Azeth-Magie begleitet Menschen und Ceri in ihrem Alltag: Lichtschalter, Warmwasser, Teleportation, Fotografie, etc. basieren auf technologisierter Azeth-Magie. In sogenannten "Meteoritenschauern" fielen einst riesige Mengen an Kristallen von Azethaneris auf Xist. Um die größten dieser Brocken wurden Städte errichtet, um die Magie in den Kristallen anzuzapfen und zum Nutzen der Bevölkerung einzusetzen. Nachts, wenn Azethaneris' Licht am Himmel erstrahlt, laden sich die Kristalle mit neuer Magie auf - wie viel hängt von einigen Faktoren ab, mit denen sich Techniker*innen beschäftigen:

Die Größe, Beschaffenheit, Form, Dichte und Lage eines Azeth-Kristalls spielt dabei eine ebenso große Rolle wie seine Entfernung und der Einstrahlungswinkel des Mondlichtes. Doch man ist nicht ausschließlich darauf angewiesen, in der Nähe festsitzender Azeth-Brocken zu sein oder Azeth-Leitungen im Haus verbaut zu haben: Winzige dieser Kristalle können ebenfalls mit Mondlicht angereichtert und als transportable Energiequellen nutzen, um beispielsweise den Antrieb eines magiebetriebenen Boots zu erneuern.

Es gibt Ingenieur*innen, die Leitungen und Verbindungen konstruieren und warten. Anwender*innen dieser Magieschule spezialisieren sich in späteren Jahren oftmals auf eine Disziplin. Illusionsmagie, Telekinese und die Verzerrung von Raum und Zeit können dadurch erlernt werden. Insbesondere in Gebieten, in denen viele Azeth-Kristalle angesiedelt sind, kommt es zur Herausbildung magischer Fähigkeiten von Menschen und Ceri.

Genetiker fanden heraus, dass die Beherrschung von Azeth-Magie zu einer Veränderung im Erbgut kommt. Die Anlage dafür kann also entweder vererbt werden, wenn zumindest ein Elternteil ebenfalls Azeth-Magie beherrscht (10-15%) oder beide (35-50%). Leben Menschen oder Ceri über viele Jahre hinweg in Regionen, in denen die Konzentration an Azeth-Magie ein hohes Maß erreicht, kann es sein, dass sich ihre Gene verändern und sie ein magiebegabtes Kind zur Welt bringen, ohne selbst welche anwenden zu können. Ebenso ist es möglich, ohne diese Genmutation geboren zu sein und innerhalb der ersten fünf Lebensjahre die Ausprägung dafür zu entwickeln. Genmutationen in höherem Alter führen jedoch nicht mehr zu einer Beherrschung der Azeth-Magie.

Siehe auch: Azeth-Magie

Illusionsmagie

Die Illusionsmagie ist eine Unterart der Azeth-Magie und zielt darauf ab, die Sinneswahrnehmungen anderer Lebewesen zu täuschen.

Siehe auch: Illusionsmagie

Telekinese

Eine weitere Subdisziplin stellt die Beherrschung von Telekinese dar, die mittels magischer Schwingungen umgebender Azeth-Magie funktioniert.

Siehe auch: Telekinese

Dimensionsmagie

Die Fähigkeit, Raum und Zeit zu verzerren, gilt als Königsdisziplin der Azeth-Magie und kann nur von äußerst Magiebegabten nach jahrelangem Training erreicht werden.

Siehe auch: Dimensionsmagie

Naturmagie

Die Naturmagie spielt in den ersten Bänden der Reihe eine eher untergeordnete Rolle. Um sie anwenden zu können, muss man mit einer gewissen Anlage geboren sein, die eher in den Randgebieten Xists auftritt, allen voran Mim'Atoll, Jedroya und Vrin.

Der zugehörige Mond dieser Magieschule ist Nerva, der je nach Zyklus alle paar Wochen zwischen Xist und der Sonne steht und den Bewohner*innen Mitaerias oder Mallumas in dieser Zeit eine sogenannte Smaragdnacht beschert.

Siehe auch: Naturmagie

Mallumagie

Die Mallumagie zählt auf Mitaeria zu den verbotenen Magieschulen.

Abgeleitet wird der Name aus den Begriffen "Malluma" und "Magie" - die Menschen prägten diesen Begriff einst, weil diese Form der Magie nur auf dem dunklen Kontinent zu finden war. Der Grund dafür ist schlichtweg, dass Gol von jeher näher an Malluma trat als an Mitaeria, da seine Umlaufbahn eliptisch verläuft. Malluma war dem Licht Gols deswegen stets stärker ausgesetzt, wodurch die Magie von den Bewohnern Mitaerias auch als verboten eingestuft und den Ceri zugeschrieben wurde. Dennoch gibt es auch menschliche Anwender*innen.

Primär handelt es sich bei der Mallumagie um die Manipulation von Schatten. Eine ihrer größten Schwächen ist sicherlich Licht, weil sie die Form, Größe und das Auftreten von Schatten beeinflusst. Außerdem müssen Schatten vorhanden sein, um ihre Magie zu nutzen. In völliger Dunkelheit sind sie also machtlos.

Siehe auch: Mallumagie

Blutmagie

Blutmagie ist eine auf Mitaeria gefürchtete Fähigkeit, die die Kontrolle und Manipulation des eigenen sowie fremden Blutes ermöglicht. Die Disziplin ist vielfältig und kann sowohl zur Heilung als auch im Kampf eingesetzt werden. Bei Letzterem zielen Blutmagier*innen vor allem darauf ab, ihre*n Gegner*in im Kampf schnell zu verletzen und dann dessen blutende Wunden gegen zu manipulieren.

Blutmagie wird dominant vererbt: Ist ein Elternteil dieser Fähigkeit mächtig, erben alle Nachkommen die Anlagen dafür. Die Fähigkeiten, die Blutmagier*innen erlernen können, hängen stark von ihren Blutgruppen ab. Auch die Mondphasen zur Zeit der Geburt und der Zeitpunkt der Erweckung der Magie (falls nicht beide Eltern Blutmagier*innen sind) spielt eine Rolle.

Mit jeweils ca. 36% zählen A+ und 0+ zu den häufigsten Blutgruppen. B+ (9%), A- und 0- (6%), AB+ (4%) sind weitaus seltener vertreten, während B- (2%) und AB (1%) äußerst rar sind. Je nach Blutgruppe besitzt man von Geburt an eine sogenannte Spezialisierung: Fähigkeiten dieser Disziplin lassen sich schneller und besser erwerben.

Da Blutmagier*innen in keinerlei Verbindung zu den Elementen des Planeten stehen, sondern als Grundlage ihres Wirkens ihr eigenes (oder auch fremdes Blut) verwenden, können sie ebenso lernen, die Elemente zu manipulieren, wie es Azeth- und Naturmagier*innen tun. Ebenso sind Kenntnisse in den verbotenen Künsten der Mallu- und Gravitmagie möglich.

Siehe auch: Blutmagie

Gravitmagie

Mittels Gravitmagie ist es möglich, die Schwerkraft zu beeinflussen. Anwender*innen dieser Magieschule finden sich fast nur unter den Ceri, da die Anlagen dafür von beiden Elternteilen vererbt werden müssen.

Siehe auch: Gravitmagie

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