Askeria Wiki
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Souta Brenay ist einer der Protagonist*innen aus Askeria. Insbesondere der zweite Band der Reihe ist ihm und seinen Erlebnissen gewidmet.


Profil

Erscheinung

Soutas Haar ist von dunklem, fast schwarzem Blau und kurz geschnitten, wobei es an mehreren Stellen absteht. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern ist Souta verhältnismäßig blass, obwohl er viel in der Sonne ist. Trotz markanter Unterschiede ähnelt er seinem Zwillingsbruder: Auch Soutas Gesicht ist kantig, seine Nase leicht gerundet und seine Augen grau-grün. Im Gegensatz zu Ineas ist er jedoch ein wenig kleiner und besitzt eine Narbe auf dem Nasenrücken. Durch viel körperliches Training und Bewegung ist auch Soutas Körperbau wesentlich definierter und muskulöser.

Da er schnell friert, trägt Souta selbst in Clay meist eine Schicht mehr als alle um ihn herum. Er hat eine Affinität für dunkle Kleidung und trägt selten etwas anderes als Schwarz, dunkles Blau, Grün, Braun oder Rot.

Persönlichkeit

Souta sorgt sich ständig um seine Freunde und Familie, allen voran natürlich Piara, was zwischen den beiden schnell mal zu Spannungen führt. Es fällt Souta oft schwer, das richtige Maß zu treffen: Er denkt alle möglichen Horrorszenarien durch und möchte so gut wie möglich gewappnet sein und potentielle Gefahren von seinen Geschwistern abwenden. Seine Vorsicht zeigt sich auch darin, dass er ständig viel zu viele Dinge einpackt und mit sich herumschleppt, was sich manchmal aber auch als nützlich erweist.

Genauso wie Piara ist auch Souta sehrreflektiert und im ersten Moment stur, lässt jedoch immer mit sich reden und zeigt (später) Einsicht, wenn sie angebracht ist. Er zeichnet sich durch viel Geduld aus, wird aber innerlich schnell nervös bzw. unruhig, was sich in starkem Bewegungsdrang äußert. Häufig trommelt er mit den Fingern irgendwo herum oder kaut an seiner Lippe. Manche meinen jedoch, dass das auch an etwas anderem liegen könnte: Souta stopft sich gerne mal mit Zucker voll und jammert, wenn keine Schokolade im Haus ist. Das Jammern nutzt er allgemein auch gerne, um Piara auf die Palme zu bringen.

Er ist außerordentlich sportlich, klettert gerne und hasst es, beim Arbeiten viel zu sitzen. Wenn er sich ausgepowert hat, liegt er meist irgendwo herum - dabei reicht ihm auch der Boden - und schläft innerhalb weniger Augenblicke ein. Eine von Soutas wohl herausstechendsten Eigenschaften ist sein (manchmal sehr überzogener) Humor. Er hat stets einen sarkastischen Spruch auf den Lippen und ist bemüht, andere zum Lachen zu bringen. Dahinter versteckt sich jedoch sehr viel mehr.

Seit einer unschönen Begegnung mit einer Wildkatze als Kind, kann Souta Tiere nicht ausstehen und fürchtet sich vor den meisten regelrecht. Die Narbe anseinem Nasenrücken, die er damals davongetragen hat, erwähnt er in diesem Zusammenhang immer wieder.

Ineas zieht Souta gerne damit auf, dass dieser adoptiert wäre, weil er sich in einigen Punkten so stark von seinen Geschwistern unterscheidet.  So ist er wesentlich blasser, friert schnell, wird auch häufiger krank und ist Vegetarier. Er leidet immer wieder unter Kopf- und Rückenschmerzen, was Piara auf seine monotone Haltung beim Arbeiten zurückführt. Dabei vergisst er nämlich gerne alles um sich herum und verfällt einem regelrechten Tunnelblick. Als Alchemist interessiert er sich für alle Arten von Materie, besonders Pflanzen und das Universum. Er selbst zweifelt seine Fähigkeiten oft an, gilt in seinem Umfeld jedoch als sehr begabt und vor allem scharfsinnig.

Geschichte

Kindheit

Souta wurde gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Ineas im 3. Monat des Jahres 46'04 als Kind zweier Wissenschaftler*innen geboren. Als solches weckte die Arbeit seiner Eltern, allen voran seines Vaters, bereits früh sein Interesse. Nach dessen Tod war Souta entschlossener denn je, die Studien seines Vaters fortzuführen, für die er in den Fokus des Ordens geraten war.

Als Kind galt Souta stets als optimistisch und abenteuerlustig. So beschreibt Ineas ihn in In den Tiefen, todgeweiht unter anderem als:

»Dass du keine Angst hast, versteh ich auch irgendwie«, murmelte Ineas resigniert in sich hinein. »Dir fällt in der Natur eben alles leichter, dich interessieren sogar die blöden Pflanzen hier und du hältst das für ein großes Abenteuer. Aber ich hätte nie alleine hier runterklettern können. [...]«[1]

Nach dem Tod ihrer Mutter begann Souta jedoch, mehr Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln, insbesondere seiner kleinen Schwester gegenüber. Sein Optimismus wandelte sich zunehmend in Sorge und die Angst, irgendetwas zu übersehen, da der frühe Verlust beider Eltern und die plötzliche Verantwortung für Piara ihn vorsichtig werden ließen.

Die letzte Generation


Hüter des Seelenfeuers


Stadt der Fragmente


Sonnenglut und Silberlicht

Trivia

  1. Juliet May (2021): Funkenschlag: Kurzgeschichten aus Askeria, S. 93.
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